Neun

Neun Schläge, schwere Schritte, der ganze Lebensschmerz in einem Lied. Das ist der Zeimbekiko. Mehr als ein Tanz, mehr als eine Taktart. Ein Lebensgefühl. Tiefster Einblick in die griechische Seele. Ohne diese Musik wäre Griechenland nicht, was es ist.

Jeden Samstagabend im Februar gibt es hier einen Zeimbekiko zu hören. Natürlich selber aufgenommen, vielleicht auch mal selber komponiert…

Den Anfang macht ein Klassiker von Vassilis Tsitsanis: Η λιτανεία του Μάγκα – I litania tou Manga – Die Litanei des Gesellen. „Mangas“ lässt sich eigentlich nicht übersetzen. Hier ist es der Wasserpfeifenraucher, der seine Shisha in einer Kirche anzündet und so seine ganz eigene Litanei zelebriert. Bis der Mönch kommt und den Manga wegschickt… weil auch er, der Mönch, mal einen Zug von der Wasserpfeife nehmen will.

Ein Kommentar zu “Neun

  1. Merci, Daniel für den gekonnten Auftritt. Hat mir sehr gefallen. Ich habe versucht, auf neun zu zählen, es aber irgendwie nicht geschafft. Ich muss das Stück noch ein paar Mal abspielen. Ist der neunte Schlag gleichbedeutend mit der «Inneren Not», der ich Zeit meines Lebens schon auf der Spur bin?

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