Ein Garten – eine Oase

Ich gehe durch die Pforte und trete in den Garten von Vangelis Geronimakis. Nichts, was hier nicht wachsen würde! Der Ort ist eine Oase. Hohe, starke Olivenbäume, darunter üppiges Grün, durch das sich schmale Wege schlängeln, gleichzeitig Wildwuchs und Wohlordnung. Der Lavendel blüht schon, auch die Mandelbäume. Im Schatten der Oliven stehen in langen Reihen„Ein Garten – eine Oase“ weiterlesen

Schneesturm, Schilf und Tortenschmaus

Der Februar beginnt mit milden Tagen, wenig Wind und viel Sonne. Wir beschliessen, eine weitere fällige Arbeit am Haus in Angriff zu nehmen: Die Sanierung der biologischen Kläranlage. Das System ist bestechend einfach. Das Abwasser aus dem Haus wird durch einen Fettabscheider und dann in eine anderthalb Meter tiefe Kiesgrube geleitet und dort über Rohre„Schneesturm, Schilf und Tortenschmaus“ weiterlesen

Leben mit Schafen

Schafe – sie begleiten uns schon den ganzen Winter. Mit ihrem leisen Geblöke schlafen wir abends ein, und am Morgen sind ihre Glocken das erste was wir hören. Wir geniessen die Graviéra, den Schafskäse aus der Käserei im benachbarten Dorf Vouvás, und manchmal landet ein Stück Lammfleisch auf unserem Teller – ebenfalls ein Genuss. Wir„Leben mit Schafen“ weiterlesen

Jahreswechsel

Die Feiertage sind leise gekommen. Unter Hochdruck die letzten Zeilen der Predigt schreiben, fürs Weihnachtsmenu einkaufen, in der Kirche Beamer testen, nach Mitternacht übermüdet Geschenke einpacken, zwischen Windeln, Wäschebergen, e-Mails und dem letzten Schliff an der Christnachtliturgie den Tannenbaum schmücken – all das gibt es für uns dieses Jahr nicht. Weihnachten kommt mit wunderbar warmen„Jahreswechsel“ weiterlesen

Oleanderschwärmer

Seltsam, dachte ich, als der Boden unter dem Oleander vor einigen Wochen mit kleinen grünen Kügelchen übersät war. Es musste sich um Kot handeln, doch ich konnte mir keinen Reim darauf machen, von welchem Tier er stammte. Wer frisst schon die hochgiftigen Oleanderblätter? Und wer kackt schon Röllchen mit blumenförmigem Querschnitt? Ich wischte die Terrasse.„Oleanderschwärmer“ weiterlesen

Olivenernte

Seit Tagen schwebt ein leises Knattern über der Ebene von Frangokastello. Die Olivenernte hat begonnen. Überall sind unter den Bäumen die grünen Auffangnetze ausgebreitet. Die Oliven werden mit Stecken heruntergeschlagen oder mit motorbetriebenen Rüttelgeräten von den Ästen geschüttelt – daher auch das allgegenwärtige Motorgeräusch. Weil unsere Bäume noch nicht so gross sind, und weil wir„Olivenernte“ weiterlesen

Ganz in den Westen

Die milden Spätsommertage laden ein, Kreta zu erkunden. Wir fahren über die Berge an die Nordküste, an Chania vorbei und weiter, ans westlichste Ende von Kreta. Nach Kastelli führt die Strasse am Fuss der Berge durch ausgedehnte Olivenhaine. Unter manchen Bäumen liegen die schwarzen Netze schon bereit, die Ernte beginnt früh in diesem Jahr. Vom„Ganz in den Westen“ weiterlesen

Ankommen auf Kreta

Ankommen dauert hier immer etwas länger. Nach den durchgetakteten, hektischen letzten Wochen in der Schweiz empfing uns unser Haus mit völliger Ruhe. Und mit einer Langsamkeit, an die wir uns – einmal mehr – gewöhnen mussten. Am Morgen schnell ein Brot holen? Nicht hier, denn im benachbarten Supermarkt werden auch die Neuigkeiten des Dorfes in„Ankommen auf Kreta“ weiterlesen