Wo die Gastfreundschaft zuhause ist

I have good news for you! Your tests are negative, ruft uns die Frau an der Türe des medizinischen Labors schon von Weitem zu. Allerdings haben wir sie am Vortag hier nicht gesehen, und als sie unsere Covid-Testergebnisse aus dem dicken Papierstapel hervorsucht, hat sie keine Ahnung, wie wir heissen. Wir schliessen daraus, dass in„Wo die Gastfreundschaft zuhause ist“ weiterlesen

Shqipëri – Adlerland

Der Kosovo will uns fast nicht gehen lassen. Erst vergessen wir Stellas Schuhe bei Familie Tolaj, dann ruft Argita an und sagt, Rosas Halstuch sei noch da, und wir treffen uns noch einmal zum Mittagessen. Endlich reissen wir uns los und fahren etwas südlich von Deçani den Berg hinauf in Richtung der Grenze. Am Strassenrand„Shqipëri – Adlerland“ weiterlesen

Oh, wie schön ist Kosovo!

Hier hat jedes zweite Auto eine Schweizer Nummer. Auf der Strasse tummeln sich Zürcher, Tessiner, Thurgauer, Waadtländer, Aargauer, bescheidene Alltagsautos und teure Luxusschlitten, doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie fahren halsbrecherisch. Acht Jahre nach unserer letzten Reise in den Kosovo sind wir heute wieder unterwegs nach Pristina. Nach der Zeltnacht beim Kebap-Laden an der„Oh, wie schön ist Kosovo!“ weiterlesen

Begegnungen in Siebenbürgen

Ich stamme aus einem alten Siebenbürgener Ffahrersgeschlecht, sagt der riesige Mann an der Kirchentür bedeutungsvoll, mein Vater war LKW-Ffahrer, mein Bruder war Busffahrer, und ich bin evangelischer Ffahrer! So lernen wir Michael, unseren Pfarrkollegen in Cârța/Kertz, kennen. In aller Ruhe schauen wir die Kirche an – sie ist eigentlich das Chor der einst viel grösseren„Begegnungen in Siebenbürgen“ weiterlesen

Flucht in die Höhe

Wir fahren, nein, wir flüchten also ins Landesinnere. Nur weg vom Schwarzen Meer, weg von den Rinnsalen und Tümpeln rund um die Donau, weg von den Mücken und weg von dieser unerträglich drückenden, schwülen Hitze. Wir wollen in die Karpaten, aber so schnell geht das nicht. Aus ist es mit den Autobahnen. Hier in Rumänien„Flucht in die Höhe“ weiterlesen

Kreuz und quer bis ans Meer

Wir nähern uns Iznik – dem antiken Nicäa. Zuerst kommt die gewaltige Stadtmauer aus den ersten Jahrhunderten nach Christus. Dahinter kommt nicht mehr viel. Von der ehemaligen Bedeutung dieser Stadt ist heute kaum mehr etwas zu merken. Doch hier, am See, befand sich anfangs des vierten Jahrhunderts der Sommerpalast des römischen Kaisers Konstantin I. Und„Kreuz und quer bis ans Meer“ weiterlesen

Şarkikaraağaç – Kaffekultur und ein Wald zum Verlieben

Jemand klopft ans Fenster. Neben unserem Auto auf der Strasse stehen zwei Männer Mitte Dreissig, schauen herein und geben uns gestikulierend zu verstehen, dass wir das Fenster öffnen sollen. Oh nein, ist mein erster Gedanke, Polizei, nein, Räuber, nein, beides zusammen! Daniel lässt die Scheibe herunter. Where are you from, woher kommt ihr, fragen sie„Şarkikaraağaç – Kaffekultur und ein Wald zum Verlieben“ weiterlesen